Über die letzten 10 bis 15 Jahre haben sich die textilen Beschaffungsstrukturen fundamental verändert. Wer hätte im Jahr 2000 erwartet, dass sich Chinas Exportvolumen verfünffachen wird oder Bangladesch sich aus dem Nichts zur Nummer zwei unter den Beschaffungsländern entwickelt? Wo wir heute in der Beschaffung für Bekleidung stehen ist nicht das Resultat kleiner schrittweiser Veränderungen, sondern abrupter und schneller Verschiebungen, die die ganze Industrie erfasst haben.

Diese rasanten Veränderungen sind nicht abgeschlossen, im Gegenteil: Was, wenn Konsumenten uneingeschränkte Transparenz aller Vorstufen einfordern, Baumwollpreise die Höchstmarken von 2011 übertreffen oder erst junge Beschaffungsmärkte politischen oder sozialen Unruhen zum Opfer fallen? Nicht alle Veränderungen werden aber die textile Beschaffung erschweren. Neue Sourcing-Modelle mit wachsender Bedeutung lokaler Beschaffungsalternativen finden zunehmende Verbreitung. Technische Weiterentwicklungen im Bereich des 3D-Designs oder der PLM-Systeme ermöglichen eine neue Art der Zusammenarbeit aller Stufen. Firmen, die frühzeitig den Nutzen erkennen und entsprechende Weichen stellen, können von hoher Informationstransparenz, kürzeren Entwicklungszyklen sowie verbesserten Margen profitieren.

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