RFID kommt in Mode [Textilwirtschaft 2015 15]

Nachdem Big Player wie Zara, C&A und Adler die funkenden Chips erfolgreich und in großem Maße eingeführt haben, erkennen immer mehr Hersteller und vertikal aufgestellte Filialisten die Vorteile der Waren-Identifikationstechnik. [...]

Während RFID erst langsam die breite Masse in der Modeindustrie erreicht, entwickelt sich die Technologie rasant weiter und eröffnet immer vielfältigere Einsatzmöglichkeiten wie z. B. die Verknüpfung von RFID-Tags mit elektronischen Preisschildern, so genannten Electronic Shelf Labels (ESL). Dann müsste der Verkäufer nur das RFID-Etikett der neu ankommenden Ware an das ESL zu halten, um dessen Anzeige zu verändern. "Technisch ist das gar nicht das Problem. Das wird kommen, wenn die technologische Entwicklung so anhält wie bisher", sagt Sven Kromer, Partner bei Kurt Salmon Germany.  [...]

Die größte Hoffnung dürften die Modeunternehmen aber in die Weiterentwicklung der Flächenantennen setzten. Die sogenannten Fixed-Reader sind an den Store-Decken angebracht und können - so der Plan - auf einen Schlag alle RFID-Tags auf der Fläche erfassen. Zudem können sie Bewegungsprofile der Artikel erstellen. Dadurch erfährt der Anwender welche Artikel häufig in die Umkleidekabine mitgenommen, aber nicht gekauft werden. "Es muss das ultimative Ziel sein, dass ich auf einen Knopf drücke und sofort meine Bestandsmengen und -lokation in Echtzeit sehe", so Kurt Salmon-Berater Kromer. [...]

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