In 2016 kämpfte der deutsche Bekleidung- und Schuheinzelhandel weiterhin mit stagnierenden Konsumausgaben – bei anhaltend hoher Geschwindigkeit, mit der Trends entstanden und auf die Fläche gesteuert wurden. Die Komplexität von Omnichannel-Retailing und damit verbundenen Service-Erwartungen der Konsumenten steigerten zusätzlich den Druck auf Umsatz und die Supply Chain.

In diesem herausfordernden Umfeld rückt nun zunehmend die Planung und Steuerung der Waren während der Saison in den Fokus erfolgreicher Modehändler. Ein effektives In-Season Management erweist sich als wirkungsvoller und nachhaltiger Hebel, um Bestände zu senken und maßgebliche Umsatzsteigerungen zu erzielen.

Dabei geht es typischerweise um pragmatische Verbesserungen der Performance Review- und Open-to-Buy Management Prozesse. Diese sind in der Regel einfach, schnell und kostengünstig umzusetzen und steigern unmittelbar das Finanzergebnis. Zwar können Planungsfehler vor der Saison nur bedingt in der Saison korrigiert werden – denn Pre-Season-Planung bleibt der essentielle Erfolgshebel – aber smartes In-Season Management verändert nachhaltig die Einstellung der Teams, verantwortungsvoll am Unternehmenserfolg mitzuwirken, verbessert die Pre-Season-Planung durch konsequentes Verstehen der Performance und fördert unternehmerisches Handeln.

Zentrale Erfolgsfaktoren sind dabei eine robuste Einkaufsfinanzplanung als Referenzrahmen, pragmatische Tools wie Reports und Arbeitsvorlagen in geeigneter Detail-Tiefe, Definition von Regelprozessen sowie Training des Einkäufer-Planer-Tandems, sich auf die richtigen Fragen zu fokussieren.

Die Ergebnisse sind beachtlich: Bestände konnten vielfach um -10 % bis -20 % abgebaut und Umsatz um bis zu +5 % gesteigert werden, bei gleichzeitiger Abschriftenreduktion um -1 bis -2 %-Punkte.

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